Gasodor® S-Free Presseberichte 2009

Sicherheitsingenieur 4/2009
Umweltfreundlicher Warngeruch im Erdgas
(…) „Ökologische und technische Vorteile von Gasodor® S-Free überzeugten uns von Anfang an “, sagt Markus Königshofen, Bereichsleiter Netzservice der Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG (EVI). „Nach mehr als sechs Jahren im Praxistest sehen wir unsere Entscheidung von damals bestätigt.“
Die EVI leistete 2003 Pionierarbeit: Als erster städtischer Energieanbieter in Deutschland stellte das Unternehmen die Verwendung von schwefelhaltigen Odoriermitteln ein und setzte auf die umweltfreundliche Alternative Gasodor® S-Free.
Mit dem Einsatz von Gasodor® S-Free wollte die EVI ihren Beitrag zum Umweltschutz und zu hoher Sicherheit leisten. Zusätzlich sprachen wirtschaftliche Vorteile für das Produkt. „Langfristig gesehen ist Gasodor® S-Free günstiger als herkömmliche Odoriermittel, da wir weniger einsetzen müssen“, erklärt Königshofen. (…)
 

Deutscher Depeschen Dienst, 26. Juni 2009
Neuer Geruch warnt vor Erdgas: Energieträger soll schwefelfrei werden
 (…) Da war es naheliegend, dass Forscher des Geruchs- und Geschmacksstoffanbieters Symrise in Holzminden und Wissenschaftler aus dem Karlsruher Engler-Bunte-Institut auf Initiative der deutschen Gaswirtschaft die Köpfe zusammensteckten, um einen schwefelfreien Warngeruch zu entwickeln. „Einige hundert mögliche Stoffe wurden in Betracht gezogen“, erzählt Jörg Müller, Manager für die Odorierung von Erdgas.
Der neue Duft fürs Leitungsnetz muss warnen, sprich: sofort gerochen werden und unangenehm auffallen, ohne giftig zu sein. Er soll sich gut im Erdgas verteilen und muss sich leicht dosieren lassen. Er soll billig sein und schon in kleinen Mengen genügen. „Dafür kommen nicht sehr viele Chemikalien in Frage“, resümiert Müller.
Die Experten wählten schließlich eine Mischung aus drei Stoffen, zwei Acrylaten
und einem Pyrazin, aus. 113 Probanden beurteilten den neuen Alarmduft in einem Experiment am Engler-Bunte-Institut. Während sie in einem Container saßen, strömten ihnen nacheinander die neue Mixtur sowie Bratenduft, Fischgeruch, Jasmin oder übliche Odoriermittel für Erdgas in die Nase. Nach jedem Testlauf mussten die Teilnehmer in einem Fragebogen ihre Assoziationen mit dem Geruch schildern. Die Mehrheit war sich darin einig, dass die unbekannte Mischung chemisch, merkwürdig und irritierend riecht. Verwechselungsgefahr mit Alltagsdüften von Blumen oder aus der Pfanne besteht nach den Ergebnissen nicht. 80 Prozent der Probanden gaben an, dass der unbekannte Geruch sie am ehesten an Gasgeruch erinnert.
(…) Allerdings betont Müller: „Das Produkt riecht natürlich nicht wie ein schwefelhaltiges Odoriermittel, denn es ist ja schwefelfrei.“ Daher sei es unerlässlich, die Verbraucher vor der Umstellung mit der neuen Mixtur namens „Gasodor® S-Free“ vertraut zu machen. 

Osnabrücker Zeitung, 27. Juni 2009
Gas stinkt in Münster anders
(…) Bisher basierten die Duftwarnungen auf schwefelhaltigen Chemikalien. Sie stechen beim Öffnen des Gashahns unangenehm in die Nase.
Doch immer mehr Gasversorger stellen auf schwefelarme oder schwefelfreie Alarmdüfte um. Einer der Gründe: Anfang des Jahres wurde der Schwefelgrenzwert gesenkt. Denn schwelhaltige Stoffe werden beim Verbrennen in Schwefeldioxid umgewandelt, das das Waldsterben mit verursacht. (…)
Jetzt haben Forscher des Geruchsstoffanbieters Symrise in Holzminden und die Karlsruher Wissenschaftler einen schwefelfreien Warngeruch entwickelt. Auch der neue Duft muss warnen, sprich: sofort gerochen werden und unangenehm auffallen, ohne giftig zu sein. Er soll billig sein und schon in kleinen Mengen genügen. Die Experten wählten schließlich eine Mischung aus drei Stoffen, zwei Acrylaten und einem Pyrazin.
Die Mehrheit der Testriecher war sich darin einig, dass die Mischung chemisch und irritierend riecht. 80 Prozent der Probanden gaben an, das der unbekannte Geruch sie am ehesten an Gasgeruch erinnert. (…) 


Süddeutsche Zeitung, 4.Juli 2009
Ekelgeruch als Warnsignal
Die Flamme am Herd ist aus, doch es riecht ganz komisch. Wer in Kiel vergisst, den Gashahn zuzudrehen, hat einen stechenden Geruch in der Nase. Seit einem halben Jahr riecht das Gas dort nicht mehr nach faulen Eiern wie zum Beispiel in München. Der neue Geruch ist unangenehm und hebt sich deutlich von Haushaltsgerüchen ab.
(…) Anfang des Jahres hat die EU den Schwefelgrenzenwert für Erdgas gesenkt. Der beigemengte Stoff wird beim Verbrennen in gesundheitschädliches Schwefeldioxid umgewandelt. „Es wäre durchaus sinnvoll, den schwefelfreien Zusatz deutschlandweit einzuführen“, erklärt Rainer Reimert vom Karlsruher Engler-Bunte-Institut, das das Aroma mit Forschern des Geruchs- und Geschmacksstoffanbieters Symrise in Holzminden entwickelt hat.
Auch aus technischen Gründen wäre es sinnvoll, den Schwefelgehalt von Erdgas zu senken. Viele Autos nutzen es heute als Treibstoff im traditionellen Verbrennungsmotor. Ist das Gas sehr schwefelhaltig, schadet das dem Antrieb. Auch Brennstoffzellen können mit einem Zusatzgerät versehen aus Erdgas Strom für den Gebrauch in Haushalt oder Auto erzeugen, doch Schwefel vergiftet die Aggregate. Derzeit schalten Hersteller daher einen Filter voraus, der den Warnstoff aus dem Gas entfernt.

 

TV-Spot Gasodor® S-Free

TV-Spot über Gasodor S-Free

Der Beitrag wurde im Auftrag der Standortkampagne Innovatives Niedersachsen gedreht und präsentiert das Odoriermittel Gasodor® S-Free als Beispiel für die Innovationskraft der Symrise AG. » Mehr