03. Mai 2016

Für mehr Sicherheit: Gasodor® S-Free erhält neue Gefahrstoffklassifizierung

Im Rahmen der REACh-Registrierung der Gasodor-Hauptinhaltsstoffe Ethylacrylat und Methylacrylat wurden weitere Untersuchungen zum toxischen und umwelttoxischen Potential der zwei Substanzen durchgeführt, die zu einer strengeren Einstufung der beiden Stoffe geführt haben.

Bei Einhaltung der Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz ist eine Beeinträchtigung der Gesundheit der Beschäftigten weder bei akuter noch bei wiederholter und langfristiger Exposition zu erwarten.

 

Aus der aktuellen Sicherheitsstudie (Link) geht eindeutig hervor: Im Hinblick auf die Konsumentensicherheit ergeben sich durch die Neueinstufung von Gasodor® S-Free ebenfalls keine Änderungen, da die Menge beider Komponenten um das 500-fache unter der zulässigen Grenzkonzentration liegt.

Einstufung gemäß REACh

Aufgrund weitergehender Untersuchungen zum toxischen und umwelttoxischen Verhalten der beiden Acrylate werden diese nun zusätzlich als akut toxisch Kategorie 3 (H331) für inhalative Exposition und für chronische aquatische Toxizität Kategorie 3 (H412) eingestuft und mit den Gefahrenpiktogrammen GHS 02 (entzündbar, selbsterhitzungsfähig, selbstzersetzlich, pyrophor, organische Peroxide) und GHS 06 (Akute Toxizität) gekennzeichnet.

Die gleiche Einstufung und Kennzeichnung gilt nun auch – ab sofort - für das schwefelfreie Erdgasodorant Gasodor® S-Free

Umgang am Arbeitsplatz

Für den Umgang mit Acrylaten und dem Gemisch Gasodor® S-Free, im Hinblick auf die maximale akute Exposition von Konsumenten, den Endverbrauchern von odoriertem Gas, am Arbeitsplatz, beim Transport und bei der Lagerung bestanden bereits in der Vergangenheit strenge Sicherheitsvorschriften wegen der Entzündlichkeit sowie der haut- und schleimhautreizenden Eigenschaften.

Zudem hat Gasodor® S-Free einen sehr niedrigen Schwellenwert für die Geruchswahrnehmung, die als sehr unangenehm empfunden wird.

Aufgrund der bereits bestehenden sehr strengen Sicherheitsvorschriften und der frühzeitigen Wahrnehmung einer Exposition durch Geruch sowie Reizung von Auge und Nase bedingen die neuen Einstufungen H331 und H412, keine Änderung im Umgang mit Gasodor® S-Free.

Direkter Haut - und Augenkontakt ist zu vermeiden, der Arbeitsplatzgrenzwert für die Acrylate ist einzuhalten, das Produkt darf nicht in die Umwelt gelangen.

Weitere Informationen finden Sie im Sicherheitsdatenblatt unter der Rubrik "Downloads".

Eine durch ein unabhängiges Institut erarbeitete Sicherheitsstudie finden Sie hier......